Trafikverket warnt vor gefälschten Bußgeldern: Betrüger haben es auf Ihr BankID abgesehen

Eine neue Betrugsmasche rollt durch Schweden

Derzeit verbreitet sich eine gefährliche Betrugswelle im ganzen Land. Fahrzeughalter erhalten SMS-Nachrichten, in denen sie aufgefordert werden, angebliche Verkehrsbußgelder innerhalb kürzester Zeit zu begleichen.

Sowohl die Transportstyrelsen als auch das Trafikverket haben nun unmissverständliche Warnungen herausgegeben und appellieren an die Bevölkerung, nicht auf die Masche hereinzufallen.

Wie die gefälschten Nachrichten aufgebaut sind

Die betrügerischen SMS-Nachrichten wurden in den vergangenen Tagen aus verschiedenen Teilen des Landes gemeldet. Der Absender behauptet darin, der Empfänger habe ein Bußgeld erhalten, das innerhalb von 24 Stunden beglichen werden müsse.

Um zusätzlichen Druck aufzubauen, drohen die Betrüger gleichzeitig damit, dass der Betrag drastisch ansteigt, falls keine sofortige Zahlung erfolgt. Diese Methode ist in der Betrugswelt wohlbekannt – sie zielt darauf ab, dass Betroffene überstürzte Entscheidungen treffen, ohne die Angaben zu überprüfen.

Behörden: Niemals über den Link bezahlen

Bei der Transportstyrelsen haben sich bereits zahlreiche besorgte Bürgerinnen und Bürger gemeldet, um zu prüfen, ob die Zahlungsaufforderungen echt sind.

Man sollte auf keinen Fall bezahlen. Wir arbeiten nicht auf diese Weise. Normalerweise bemerkt unser Kundendienst die Welle zuerst, wenn Menschen anrufen und nachfragen, worum es sich handelt, sagt Mikael Andersson, Pressesprecher der Transportstyrelsen.

Die Betrüger nutzen wechselnde Absendernamen und gekaperte E-Mail-Konten, um ihre Aussendungen schwerer blockierbar zu machen. Selbst wenn eine Nummer oder ein Absender gesperrt wird, tauchen neue Nachrichten rasch wieder auf.

Trafikverket erteilt scharfe Warnung

Auch das Trafikverket hat sich mit einer deutlichen Warnung zu Wort gemeldet. Die Behörde betont ausdrücklich, dass sie niemals SMS oder E-Mails mit Zahlungsaufforderungen verschickt und auch keine Bank- oder Kartendaten abfragt.

Derzeit kursieren gefälschte SMS mit Forderungen zur Zahlung von Verkehrsbußgeldern. Dies sind betrügerische Aussendungen, die nicht vom Trafikverket stammen! Klicken Sie nicht auf die Links, überweisen Sie kein Geld und geben Sie keine Kontodaten heraus.

So schützen Sie sich vor dem Betrug

Die Behörden sind sich in ihren Empfehlungen einig. Wer eine SMS erhält, die eine schnelle Zahlung eines Bußgeldes verlangt, sollte den Link auf keinen Fall öffnen und auch nicht auf die Nachricht antworten. Löschen Sie die Nachricht sofort.

Zeitdruck und Drohungen mit steigenden Gebühren sind klare Warnsignale, die Betrüger typischerweise einsetzen, um Opfer zu überrumpeln.

Was tun, wenn Sie bereits geklickt haben?

Haben Sie bereits auf den Link geklickt oder persönliche Daten eingegeben, sollten Sie unverzüglich Ihre Bank kontaktieren, um Ihre Karte und Ihr BankID sperren zu lassen. Anschließend wird dringend empfohlen, so schnell wie möglich eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten.

Für alle Autofahrerinnen und Autofahrer gilt eine einfache Grundregel: Eine SMS über ein Bußgeld mit Zahlungslink ist als Betrugsversuch zu werten, solange nicht das Gegenteil eindeutig bewiesen ist.

Author

  • Marie zählt zu Deutschlands bekanntesten Gartenbloggerinnen. Aufgewachsen in einem Vorort, zog sie bewusst aufs Land, um sich dort einen autarken Gemüsegarten anzulegen. Marie zeigt anderen, wie sie sich das ganze Jahr über mit frischem Gemüse versorgen können, ohne ihre gesamte Freizeit im Garten zu verbringen. Sie ist außerdem Autorin mehrerer Bestseller zum Thema Garten.

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