Was kostet ein Abendessen in Fauve Hautots Lieblingsrestaurant unter dem Sacré-Coeur

Eine der bekanntesten Tänzerinnen des französischen Fernsehens hat ihr Stammrestaurant direkt neben der Pariser Basilika auf dem Hügel. Genau dort gönnt sich Fauve Hautot eine Auszeit vom Kameralicht – sie sucht sich einen Tisch in einer ruhigen Ecke und bestellt Pasta, Pizza oder klassische italienische Fleischgerichte.

Für Fans ist das ein unkomplizierter Weg, ihrem Alltag ein kleines Stück näherzukommen. Die entscheidende Frage bleibt: Wie viel Geld muss man dabeihaben, um entspannt am gleichen Tisch wie sie zu sitzen?

Warum diese Adresse für Reisende interessant ist

Fauve Hautot ist seit Jahren das Gesicht einer populären Tanzshow im französischen Fernsehen. Im Privatleben fühlt sie sich im Künstlerviertel von Paris am wohlsten. Sie hat sich in der Nähe von Montmartre niedergelassen und betrachtet die Gegend längst als ihr persönliches kleines Dorf – mit Lieblingscafés, den Treppen zur Basilika und engen, verwinkelten Gassen.

Inmitten dieser Kulisse entdeckte sie ein Restaurant, in das sie immer wieder zurückkehrt. Es handelt sich um die gemütliche italienische Trattoria La Rughetta in der Rue Lepic, nur wenige Gehminuten vom Sacré-Coeur entfernt. Diese Adresse nennt sie in Interviews als ihren verlässlichen Ort für Abende mit dem Partner oder Freunden.

Experten des gastronomischen Tourismus weisen darauf hin, dass Orte mit Prominentenbezug Besucher oft genauso stark anziehen wie klassische Sehenswürdigkeiten. La Rughetta ist dabei kein überteuert glamouröses Restaurant mit Michelin-Sternen, sondern echte, bodenständige italienische Küche mitten in Montmartre.

Eine kleine italienische Trattoria im Herzen von Montmartre

Das Lokal wird von drei jungen Franzosen betrieben: Guillaume, Vivien und Thibault. Nach Fauve Hautots Beschreibung erwartet einen hier ein Ort ohne jede Steifheit, dafür mit warmer, nachbarschaftlicher Atmosphäre. Der Service soll aufmerksam und unkompliziert sein – und die Küche genau das liefern, was man von einer ehrlichen italienischen Trattoria erwartet: reichhaltig, gradlinig und handwerklich sorgfältig.

Die Karte dominieren Klassiker. Fauve erwähnt unter anderem folgende Gerichte:

  • Gnocchi in Gorgonzola-Sauce
  • Vitello al limone – Kalbfleisch in Zitronensauce
  • Osso Buco, langsam geschmortes Kalb- oder Rindfleisch in Sauce
  • Im Ofen überbackene Lasagne
  • Pizza Margherita oder mit Prosciutto
  • Risotto mit Steinpilzen
  • Tiramisu als Dessert
  • Panna Cotta mit Waldfrüchten

Die Tänzerin betont, man könne blind bestellen – was auch immer man von der Karte wählt, soll eine gute Wahl sein. Dazu kommt ein kleines Detail, das sie offensichtlich charmant findet: Die Rechnung wird zusammen mit einer großen Flasche Süßigkeiten serviert. Dieser lockere, leicht verspielt-kindliche Akzent trifft den Geist des Lokals gut. Statt steifer Eleganz erwartet einen hier Ungezwungenheit mit einer Prise Humor.

Nicht nur zum Dinner zu zweit, sondern auch für gesellige Runden

Fauve Hautots Schilderungen machen deutlich, dass La Rughetta sowohl für romantische Abende zu zweit als auch für größere Gruppen funktioniert. Italienisches Essen lädt zum Teilen ein – eine Pizza zur Hälfte, eine große Schüssel Pasta, die zwischen den Tellern wandert, ein Karaffe Wein auf dem Tisch. Das fördert das Gespräch und hält die Gäste davon ab, ständig auf ihre Handys zu starren.

Auch die Lage spielt eine Rolle. Nach dem Abendessen reicht es, vor die Tür zu treten, ein paar Schritte bergauf zu gehen – und schon steht man auf den Treppen unter der Basilika mit Blick auf das abendliche Paris. Für viele Paare ist das ein fertiges Drehbuch für einen romantischen Abend.

Das Restaurant liegt in einem Bereich, den täglich Tausende von Touristen auf dem Weg zum Sacré-Coeur passieren. Trotzdem bewahrt es den Charakter eines Nachbarschaftslokals, in das auch Montmartre-Bewohner gerne einkehren. Genau diese Mischung macht es für Reisende attraktiv, die ein authentisches Erlebnis abseits der ausgetretenen Touristenpfade suchen.

Was ein Abendessen in La Rughetta kostet

Die Preise auf der Karte entsprechen dem Niveau eines soliden italienischen Restaurants in einem beliebten Pariser Viertel. Keine bösen Überraschungen beim Bezahlen – aber auch kein Gefühl, in einer Billigpasta-Bar gelandet zu sein.

Auf dieser Grundlage lässt sich recht gut einschätzen, wie viel ein Paar für ein Abendessen in der Lieblingsrestaurant der Tänzerin einplanen sollte.

Szenario eins: Der Pizza-Abend. Die unkomplizierteste Variante ist ein gemeinsamer Besuch mit Pizza und einem Glas Wein. Zwei Pizzen im mittleren Preissegment, zwei Gläser Wein und ein geteiltes Dessert ergeben ein klares Bild der Rechnung. Bei Pizza, Wein und einem gemeinsamen Nachtisch zahlt ein Paar in der Regel etwa 50 bis 55 Euro.

Für viele Besucher ist das ein vernünftiger Weg, den mit dem TV-Star verbundenen Ort auszuprobieren, ohne gleich die teuersten Positionen auf der Karte zu wählen.

Szenario zwei: Pasta, Dessert und Kaffee. Wer Pasta oder Gnocchi bevorzugt und keinen Wert auf Alkohol legt, kann den Abend anders gestalten. Zwei Portionen Pasta aus dem oberen Preisbereich, zwei Desserts und ein Espresso treiben die Rechnung nach oben – bleiben aber überschaubar.

Bei dieser Kombination sollte man mit etwa 55 bis 65 Euro für zwei Personen rechnen. Der Unterschied zur Pizza-Wein-Variante ergibt sich hauptsächlich durch die Anzahl der Desserts und der abschließenden Getränke.

Wenn es ein festlicheres Abendessen mit Fleisch und einer Flasche Wein sein darf

Für Paare, die den Restaurantbesuch als besonderen Anlass behandeln, bietet La Rughetta eine dritte, deutlich üppigere Option. Wählt man Fleischgerichte wie Osso Buco als Hauptspeise, dazu eine ganze Flasche Wein und separate Desserts, fällt die Rechnung spürbar höher aus.

Bei zwei Fleischgerichten, einer Weinflasche im mittleren Preissegment und zwei Desserts bewegt sich die Rechnung üblicherweise zwischen 85 und 105 Euro. Das entspricht dem Niveau eines festlichen Abendessens – liegt aber noch klar in der Kategorie eines guten Lokals im touristischen Stadtteil und nicht im Bereich eines Sterne-Restaurants.

Reiseexperten empfehlen, sich bewusst zu machen, dass Restaurantpreise in Paris generell höher liegen als in vielen anderen europäischen Städten. Es ist sinnvoll, vorab ein Budget festzulegen und Lokale nach Preiskategorie auszuwählen, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden.

Welches reale Budget pro Person sinnvoll ist

Die praktischen Zahlen lassen sich leicht ableiten. Bei einer typischen Bestellung ohne besondere Extras kostet ein Abendessen in Fauve Hautots Lieblingslokal meist etwa 25 bis 35 Euro pro Person ohne Alkohol. Mit einem Glas Wein oder Spritz und einem Dessert sollte man mit 35 bis 50 Euro pro Person kalkulieren.

Wer die Ausgaben senken möchte, hat einige einfache Möglichkeiten. Ein Dessert teilen, Pasta statt Fleischgerichten wählen oder Wein glasweise statt flaschenweise bestellen – die Atmosphäre des Restaurants bleibt dieselbe, der Unterschied auf der Rechnung wird aber deutlich spürbar.

Zum Vergleich: Ein durchschnittliches Abendessen in einem normalen Pariser Restaurant kostet etwa 20 bis 40 Euro pro Person. La Rughetta liegt damit im üblichen Bereich und nicht in der Luxuskategorie. Der Vorteil liegt darin, dass die Qualität dem Preis entspricht – man bekommt echte italienische Küche und keine touristische Verwertung.

Warum solche Orte Fans von Prominenten anziehen

Für einen Teil der Gäste ist La Rughetta schlicht ein sympathisches italienisches Restaurant in Montmartre. Andere kommen aus einem sehr konkreten Grund – sie möchten das Lokal, über das ihre Lieblingstänzerin spricht, mit eigenen Augen sehen, an einem ähnlichen Tisch Platz nehmen und dasselbe bestellen. Es geht nicht um die Jagd nach einem Selfie mit dem Star, sondern um pure Neugier auf ihren ganz normalen Alltag.

Das Phänomen der Promi-Adressen zieht Touristen seit Jahren in bestimmte Cafés, Bars und Restaurants. Wichtig ist dabei, nicht zu vergessen, dass es sich um ganz normale Arbeitsplätze von Servicepersonal und Köchen handelt. Einen Abend in einem solchen Restaurant einzuplanen kann ein schöner Programmpunkt sein – vorausgesetzt, man hat die Preise realistisch einkalkuliert und berücksichtigt, dass das Leben in der französischen Hauptstadt seinen Preis hat.

Wer eine Reise plant, sollte sich heute zur guten Gewohnheit machen, Speisekarten und Preisniveaus vorab zu prüfen, bevor überhaupt ein Tisch reserviert wird. Diese einfache Vorbereitung hilft, unangenehme Überraschungen beim Bezahlen zu vermeiden – und erlaubt eine bewusste Entscheidung: ob man 25 Euro für einen entspannten Pizza-Abend oder bis zu 100 Euro für ein festliches Dinner zu zweit mit einer Flasche Wein ausgeben möchte. Am Ende geht es nicht nur ums Essen, sondern um das ganze Paris-Erlebnis – und das lohnt sich, gut geplant zu genießen.

Author

  • Marie zählt zu Deutschlands bekanntesten Gartenbloggerinnen. Aufgewachsen in einem Vorort, zog sie bewusst aufs Land, um sich dort einen autarken Gemüsegarten anzulegen. Marie zeigt anderen, wie sie sich das ganze Jahr über mit frischem Gemüse versorgen können, ohne ihre gesamte Freizeit im Garten zu verbringen. Sie ist außerdem Autorin mehrerer Bestseller zum Thema Garten.

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