Russischer Moderator verspottet britisches Essen und fordert Raketenangriff auf Großbritannien

Ein Kreml-naher Talkmaster sorgt für Aufsehen

Nach einem jüngsten ukrainischen Raketenangriff auf einen Militärstützpunkt hat ein Kreml-naher Moderator Moskau öffentlich dazu aufgefordert, eine direkte Attacke auf eine britische Waffenfabrik zu starten.

Scharfe Worte im russischen Staatsfernsehen

Vladimir Solowjow machte in einer Sendung des russischen Staatsfernsehens keinen Hehl aus seiner Verärgerung über den anhaltenden Einsatz westlicher Militärausrüstung. Sein Fokus lag dabei eindeutig auf dem Einsatz der Storm-Shadow-Marschflugkörper.

Diese Langstreckenwaffen entstehen in einer gemeinsamen Produktion von Großbritannien und Frankreich. Der Kommentator stellte lautstark die Frage, warum Russland bislang keine direkten militärischen Maßnahmen gegen die entsprechenden Herstellerwerke ergriffen habe.

„Jedes Mal, wenn ich von einem weiteren [britisch gebauten] Storm-Shadow-Angriff tief in russisches Gebiet hinein lese, verstehe ich ehrlich gesagt nicht, warum wir nicht einfach die Storm-Shadow-Fabrik in Großbritannien angreifen“, sagte Solowjow.

Zweifel am Wert Großbritanniens

Anschließend stellte er die Frage, was Großbritannien der Welt überhaupt zu bieten habe. „Was ist das Problem? Ähm… Es ist Großbritannien. Na und? Was ist dort so wertvoll? Was ist dort so wertvoll?“, fragte er provokant.

Der Moderator spielte britische Kulturbeiträge gezielt herunter und bemerkte, dass „Shakespeares Erbe nicht an eine Insel gebunden“ sei. Hinzu kam eine persönliche Spitze gegen das Land: Großbritannien sei bekannt für „wahnsinnig geschmackloses, ekliges Essen“.

Diese Sendung folgte auf Berichte aus dem russisch besetzten Krim. Behörden dort behaupteten, die Hafenstadt Sewastopol sei mit Storm-Shadow-Technik angegriffen worden — einem britisch entwickelten Marschflugkörper.

Jüngste Einsätze an der Front

Michail Raswosajew, der von Moskau eingesetzte Gouverneur der Halbinsel, bestätigte den Waffeneinsatz über soziale Medien. Die ukrainische Regierung hat sich zu diesen Behauptungen bislang nicht offiziell geäußert.

Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte bestätigte jedoch eine separate Operation. Demnach setzte die ukrainische Luftwaffe die anglo-französischen Marschflugkörper am 25. Mai ein, um Militärinfrastruktur im besetzten Gebiet Luhansk zu treffen.

In einer offiziellen Erklärung hieß es: „Die Ukraine hat luftgestützte Storm-Shadow-Marschflugkörper eingesetzt, um einen wichtigen feindlichen Kommando- und Kommunikationsstützpunkt im vorübergehend besetzten Gebiet Luhansk erfolgreich zu zerstören.“

Strategische Ziele im Blick

Sowohl Großbritannien als auch Frankreich sollen nach vorliegenden Informationen den Einsatz dieser Waffen gegen strategisch bedeutsame Ziele genehmigt haben. Dies fügt sich in eine umfassendere Strategie ein, die gegnerischen Militäroperationen nachhaltig zu schwächen.

Die Ukraine nimmt weiterhin Öldepots und Waffenlager in besetzten Gebieten ins Visier. Der Krieg, der im Februar 2022 mit einer groß angelegten Invasion begann, zeigt bislang kein klares Ende.

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  • Marie zählt zu Deutschlands bekanntesten Gartenbloggerinnen. Aufgewachsen in einem Vorort, zog sie bewusst aufs Land, um sich dort einen autarken Gemüsegarten anzulegen. Marie zeigt anderen, wie sie sich das ganze Jahr über mit frischem Gemüse versorgen können, ohne ihre gesamte Freizeit im Garten zu verbringen. Sie ist außerdem Autorin mehrerer Bestseller zum Thema Garten.

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