Wer feuerte die Drohne ab, die Rumänien letzte Woche traf? Technischer Bericht zieht eine „eindeutige Schlussfolgerung“

Ermittler fanden deutliche Spuren im Wrack

Letzte Woche wurde das NATO-Mitglied Rumänien von einer Drohne getroffen, die aus dem ukrainischen Luftraum stammte. Das Geschoss schlug in ein Mehrfamilienhaus in einer Stadt nahe der ukrainischen Grenze ein und verletzte einen 14-jährigen Jungen sowie eine 53-jährige Frau – beide mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Schuld wurde sofort Russland zugewiesen, da der Angriff während einer massiven russischen Offensive gegen verschiedene ukrainische Ziele stattfand. Eindeutige Beweise fehlten jedoch zunächst: Es war auch denkbar, dass eine ukrainische Drohne durch Störmaßnahmen vom Kurs abgekommen war.

Präsident veröffentlicht Untersuchungsergebnis

Am Sonntag veröffentlichte Rumäniens Präsident Nicușor Dan eine ausführliche Erklärung, in der er bekanntgab, dass rumänische Experten eine forensische Untersuchung des Trümmermaterials abgeschlossen hätten. Der Bericht sei zu einer „eindeutigen Schlussfolgerung“ über den Ursprung der Drohne gelangt.

Und wenig überraschend lautete das Ergebnis: Die Drohne war russischer Herkunft.

Beweise im Wrack

Dan erläuterte in seiner Erklärung, dass kyrillische Beschriftungen sowie passende mechanische Bauteile den genauen Ursprung der Drohne zweifelsfrei belegen würden. „Dies ist die eindeutige Schlussfolgerung des technischen Berichts, den Experten des rumänischen Staates abgeschlossen haben“, fügte der Präsident hinzu.

Laut Dans Angaben handelte es sich bei dem Flugobjekt um eine Geran-2 – die russische Variante der iranisch hergestellten Schahed-Drohne.

Der Vorfall im Hafenstadt Galați stellt eine ernste Eskalation für die gesamte Region dar. Seit Beginn der russischen Invasion im Jahr 2022 ist dies der erste bekannte Fall, bei dem ein Wohngebäude außerhalb der Ukraine getroffen wurde. Die Bevölkerung ist tief erschüttert.

Rückverfolgung der Waffe

Laboruntersuchungen bestätigten laut Dan spezifische Materialien und Treibstoffe, die mit früher beschlagnahmter militärischer Ausrüstung übereinstimmen. Die Drohne drang während eines intensiven russischen Luftangriffs in den rumänischen Luftraum ein und überquerte die Grenze unerwartet.

Die russische Botschaft bezeichnete den Absturz als ukrainische Provokation. Präsident Wladimir Putin argumentierte seinerseits, dass „niemand“ die Herkunft des Fluggeräts ohne eine vollständige Untersuchung feststellen könne.

Gleichzeitig rückte der Vorfall den breiteren Luftkrieg in den Fokus. Ein ukrainischer Geheimdienstoffizier, bekannt unter dem Decknamen „Vector“, wies darauf hin, dass Kiew im Rahmen von Langstreckenoperationen häufig Täuschungsdrohnen einsetzt, um feindliche Radaroperatoren zu verwirren.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dankte Bukarest für die Klarheit der Untersuchung. „Fakten sind das beste Gegenmittel gegen Putins Lügen, und sie beweisen, dass Russlands Manipulationen keinen Erfolg haben werden“, erklärte Selenskyj und bot eine engere Zusammenarbeit zum Schutz Europas an.

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  • Marie zählt zu Deutschlands bekanntesten Gartenbloggerinnen. Aufgewachsen in einem Vorort, zog sie bewusst aufs Land, um sich dort einen autarken Gemüsegarten anzulegen. Marie zeigt anderen, wie sie sich das ganze Jahr über mit frischem Gemüse versorgen können, ohne ihre gesamte Freizeit im Garten zu verbringen. Sie ist außerdem Autorin mehrerer Bestseller zum Thema Garten.

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